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Spiegeltherapie

Termin: 17.04.2010 - 17.04.2010
Seminar-Nr.: 23 
Fachbereiche: Neurologie, Fachübergreifend, Orthopädie 
Ort:Donauwörth "Die Werkstatt"
Obermayerstr. 3a
86609 Donauwörth
www.diewerkstatt-donauwoerth.de
 
Zeiten:09.30 – 16.30 Uhr 

Ein neuer Weg in der Neurorehabilitation (Fortbildung Spiegeltherapie)

Zielgruppe: Physio- und ErgotherapeutInnen, ÄrztInnen, NeuropsychologInnen

Die Rehabilitation der Arm- und Handfunktionen nach einem Schlaganfall stellt immer noch eine große Herausforderung dar. Während sich die Funktionen des Beines meist relativ gut regenerieren, bleibt in den meisten Fällen nach einem Schlaganfall der betroffene Arm a-funktionell. Unter anderem darum werden neue Therapiemethoden wie z.B. Video- oder Spiegeltherapie wissenschaftlich erforscht.

Spiegeltherapie ist eine relativ einfach auszuführende, neue kognitive Therapiemethode, die auf verschiedene Krankheitsbilder anwendbar ist (s.u.). In mehreren klinischen Studien wurde bereits ein positiver Effekt der Therapie nachgewiesen. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse werden innerhalb des Vortrages ebenso besprochen wie die praktische Umsetzung der Therapie.

Nach Abschluss der Weiterbildung können die TeilnehmerInnen auf Wunsch in das Spiegeltherapie-Register (Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.spiegeltherapie.com) aufgenommen werden.

Unterrichtseinheiten: 8

Ziele des Kurses:
Der Kursteilnehmer ist in der Lage, den theoretisch-wissenschaftlichen Hintergrund der Spiegeltherapie zu beschreiben und kann die Spiegeltherapie selbstständig bei verschiedenen Krankheitsbildern anwenden. Methoden/ Powerpoint-Präsentationen, Klientendemonstration, Fallbeispiele, Arbeitsweisen: Eigenständiges Arbeiten mit dem Spiegel, Evaluation/Diskussion am Ende des Seminars.

Seminarschwerpunkte: Der theoretisch-wissenschaftliche Hintergrund der Spiegeltherapie:

  Was ist das Spiegelneuronensystem und welche Bedeutung hat es für die Spiegeltherapie?
  Was verbirgt sich hinter der Theorie des learned non-use-Phänomens und wie wirkt Spiegeltherapie
    hierauf?
  Welche Bedeutung kommt dem visuellen Kortext zu und welche neuen wissenschaftlichen
    Erkenntnisse gibt es in Bezug auf die Repräsentation des Körperschemas?

Die praktische Anwendung der Therapie
  bei verschiedenen Symptomen nach einem Schlaganfall (obere und untere Extremität)
  bei Phantomempfindungen (Missempfindungen, Schmerz) nach Amputationen der OE und UE
  beim komplexen regionalen Schmerzsyndrom (CRPS)
  bei peripheren Überempfindlichkeiten nach z.B. chirurgischen Eingriffen

Kursleitung:
Andreas Rothgangel
M. Sc.(Public Health), Physiotherapeut seit 2002, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Europa Fachhochschule Fresenius Idstein, freiberuflich als Physiotherapeut tätig 

Investition: 170 €


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