Screenings und systematische Beobachtungen in der Pädiatrie (Fortbildung Diagnostik)
Zielgruppe: Ergo- und PhysiotherapeutInnen, LogopädInnen
Professionelle Entwicklungsdiagnostik kommt nicht ohne standardisierte Verfahren aus. Ergotherapeutische Befunderhebung, die nur auf Beobachtungen basiert, unterliegt der Gefahr, subjektivzu sein. Nicht nur für Berufsanfänger oder Neueinsteiger bieten standardisierte Verfahren Orientierung an der Altersnorm.
Ein Überblick über die testtheoretischen Grundlagen von Sreenings und Testverfahren dient als Grundlage zur Einordnung der Ergebnisse. Systematische Beobachtungen und Screenings zur Entwicklungsdiagnostik werden vorgestellt und praktisch angewendet.
Unterrichtseinheiten: 16
Seminarinhalte:
Beobachtungen und Fragebögen als diagnostisches Verfahren anwenden:
Sprachüberprüfung nach Kottmann
Standardisierte Erfassung von Entwicklungsauffälligkeiten bei Fünfjährigen von Ohrt, Schlack, Largo, Michaelis, Neuhäuser
Mann-Zeichen-Test
Strukturierte Beobachtungsbögen zur Fein- und Grobmotorik im Anamneseprozess
Screenings kennen lernen:
Denver-Skalen
Kiphard-Entwicklungsgitter
Sensomotorisches Entwicklungsgitter von Ohlmeier
Griffith-Skalen
Münchner Funktionelle Entwicklungsdiagnostik
Kursleitung: Ute Steding-Albrecht Dipl.-Psychologin, Ergotherapeutin, lehrende Bobaththerapeutin (NDT), Lehrtherapeutin für Sensorische Integrationstherapie (Zertifikat DVE), Systemische Therapeutin

Investition: 290 €
Eigene Literatur: 1. Steding-Albrecht, U.: „Das Bobath-Konzept in der Pädiatrie“ in: Scheepers, C., Steding-Albrecht U., Jehn P., (Hrsg.) Vom Behandeln zum Handeln, 3. komplett überarbeitete Auflage, Stuttgart, Thieme, 2006 2. Steding-Albrecht, U. (Hrsg.): „Das Bobath-Konzept im Alltag des Kindes“, Stuttgart, Thieme 2003 3. Becker, H., Steding-Albrecht, U. (Hrsg.): „Ergotherapie im Arbeitsfeld Pädiatrie“, Stuttgart, Thieme 2006
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