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Hirnleistungstraining nach ICF-Kriterien

Termin: 19.11.2010 - 21.11.2010
Seminar-Nr.: 8 
Fachbereiche: Neurologie, Geriatrie 
Ort:imPuls Stellwerk 1
Norderreihe 63
22767 Hamburg
 
Zeiten:Fr – So 09.00 – 16.30 Uhr 

(Hirnleistungstraining-Fortbildung)
 
Zielgruppe:
ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, interessierte Fachkräfte

Kognitive Beeinträchtigungen limitieren einen erfolgreichen Rehabilitationsprozess oft erheblich und es besteht die Gefahr, sie in ihrer Bedeutung für die betroffene Person zu unterschätzen.

Hirnleistungstraining kann nur wirksam sein, wenn dahinter ein neuropsychologisch sowie auch lerntheoretisch begründetes Vorgehen steckt, welches eben nicht nur ein Sammelsurium von Übungsmöglichkeiten anbietet, sondern sowohl ziel- als auch auftragsorientiert therapeutische Konzepte entsprechend zur Anwendung bringt.

Eine den heutigen Erfordernissen gerecht werdende Kognitionstherapie, die mehr sein will als nur ein dilletantisches Training der grauen Gehirnzellen, verlangt die Anwendung der neuesten Erkenntnisse aus der Hirnforschung, sowie auch die Integration von anderen Verfahren wie z.B. dem Biofeedback.

Unterrichtseinheiten: 25

Seminarschwerpunkte:

Theoretische und praktische Grundlagen zu Aufmerksamkeit, Exekutive Funktionen
   und Gedächtnis.
Aktueller Stand der Forschung über lerntheoretische Erkenntnisse und deren
   Auswirkung im Alltag.
Erkenntnisse aus der ICF und deren Auswirkungen auf die Therapieplanung
verschiedene Verfahren, u.a. Neurotraining nach Verena Schweizer
Verknüpfung zwischen Neuroanatomie und Neuropsychologie
Arousal als wichtige Determinante kognitiver Leistungsfähigkeit
Einflüsse auf Regulationsmechanismen cerebraler Erregung
Kennen lernen gängiger Testverfahren und deren Relevanz für die Therapiepraxis:
   D2-Test, Qik-Test (mit Continous Performance Test), Standardisierte Link´sche
   Probe (SLT), Rivermead Behavioral Memory Test (RBMT), Minimental State
   Examination (MMSE)
Adäquater Einsatz geeigneter Therapiemittel und Computerprogramme
   (u.a. Rehacom von Hasomed und andere)

Methoden:
Unterrichtsgespräch, Rollenspiel in der Gruppe, Eigenerarbeitung, Diskussion,
Powerpoint, Video
 
Kursleitung:
Thomas Feiner
Ergotherapeut seit 1991, MAT-Therapeut (Mentale Aktivierungstherapie, Gesellschaft für Gehirntraining), Fachtherapeut für Legasthenie / Dyskalkulie, Dozent für EEG- und Biofeedback

Investition: 440 €


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