Myofasziale Triggerpunkttherapie nach Travell und Simons -Basiskurs 1-

Termin: 11.10.2019 - 13.10.2019
Seminar-Nr.: 72
Zeiten: Fr: 14.00 - 18.00 Uhr, Sa: 09.00 - 18.00 Uhr , So: 09.00 - 16.00 Uhr
Ort: Hamburg, imPuls Stellwerk
Norderreihe 63
22767 Hamburg
Fachbereiche: Orthopädie

Kursleitung

Volkmar Fricke
Staatl. gepr. Physiotherapeut seit 1997. Weiterbildungen: MT, TP, CMD, Manipulativmassage nach Dr. Terrier. Assistenzlehrer in der Triggerpunkt- Therapie bei Walter Lieb. Seit 2011 Instruktor der Internationalen Triggerpunkt-Akademie (ITA)

In Kooperation mit der Internationalen Triggerpunktakademie: www.triggerpunkt-akademie.de

 


Zielgruppe:

Physiotherapeuten, Ergotherapeuten

Seminarbeschreibung:


Myofasziale

Triggerpunkte sind die häufigste Ursache für Schmerzen,

Bewegungseinschränkungen - Blockaden, Kraftverlust, Arthritis, Arthrose,

vegetative Dystonien...
Schmerzen können entstehen im Muskel, Skelett, Nerv, der Haut, den inneren Organen.
Muskuläre Triggerpunkte sind für mehr als 80% dieser Schmerzen verantwortlich.
Die

häufigsten Ursachen sind mechanische und statische Überlastung sowie

Verletzung. Muskuläre Überlastung oder Verletzung äußert sich als

Verspannung (Hypertonus), Muskelkater, Bewegungseinschränkung,

Berührungsempfindlichkeit (Tender), Muskelfaser oder -bündelrisse,

Tendovaginitis, Tendinitis, Periostitis, Bursitis, Sehnenverletzungen,

Arthritis bis vorzeitige Arthrose sowie einer regionalen

Sympathikotonie. Der Schmerz warnt und schützt uns vor weiterer

Überlastung. Dies wird durch eine sehr hohe myofasziale

Nozizeptorendichte ermöglicht. Schmerzunterdrückung durch Spritzen oder

Medikamente sind meist die erste Therapie - Operationen häufig nicht die

letzte. Ein Großteil dieser Behandlungen betrifft nicht die Ursache der

Problematik, sondern lediglich die Symptome. An dieser Stelle setzt die

Triggerpunkttherapie ein und sucht nach den Ursachen des Schmerzes.
Jeder

myofasziale Triggerpunkt erzeugt auf der Haut ein charakteristisches

Schmerzmuster, die häufigsten sind auf Schmerztafeln abgebildet.

Durch

eine gezielte Anamnese, das charakteristische Schmerzmuster, eine

gezielte regionale neuro-muskulo-skelettale Differentialdiagnostik

werden Sie in die Lage versetzt, den Auslöser (=englisch Trigger) zu

finden und gezielt zu behandeln. Auch das Erkennen der Ursache (Causa)

und deren vielschichtig unterhaltende (perpetuierende) Faktoren werden

vermittelt.
Danach können Sie mit dem Patienten optimale Bewältigungsstrategien sowie Alltagsanweisungen erarbeiten. (UE/FP: 25)

Seminarschwerpunkte: Die häufigsten TP zuerst

 

  • Grundlagen Teil 1, Geschichte
  • Behandlungskonzept TP 1
  • Unterhaltende Faktoren
  • Praxis: HWS, Schultergürtel, Schultergelenk, Kopfschmerz, HWS-Blockaden, Tinnitus, Schwindel
  • Schulterschmerz, Impingementsyndrom
  • Befund, Dokumentation, Therapie



Investition: 420 €







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