Myofasziale Triggerpunkttherapie nach Travell und Simons -Basiskurs 1-

Termin: 12.06.2020 - 14.06.2020
Seminar-Nr.: 72
Zeiten: Fr 14:00-18:00 Uhr, Sa 09:00-18:00 Uhr, So 09:00-16:00 Uhr
Ort: Hamburg, imPuls Stellwerk
Norderreihe 63
22767 Hamburg
Fachbereiche: Orthopädie

Kursleitung

Volkmar Fricke
Staatl. gepr. Physiotherapeut seit 1997. Weiterbildungen: MT, TP, CMD, Manipulativmassage nach Dr. Terrier. Assistenzlehrer in der Triggerpunkt- Therapie bei Walter Lieb. Seit 2011 Instruktor der Internationalen Triggerpunkt-Akademie (ITA)

In Kooperation mit der Internationalen Triggerpunktakademie: www.triggerpunkt-akademie.de

Zielgruppe: 
Physiotherapeuten, Ergotherapeuten 

Seminarbeschreibung:
Myofasziale Triggerpunkte sind die häufigste Ursache für Schmerzen, Bewegungseinschränkungen - Blockaden, Kraftverlust, Arthritis, Arthrose, vegetative Dystonien... Schmerzen können entstehen im Muskel, Skelett, Nerv, der Haut, den inneren Organen.  Muskuläre Triggerpunkte sind für mehr als 80% dieser Schmerzen verantwortlich.
Die häufigsten Ursachen sind mechanische und statische Überlastung sowie Verletzung. Muskuläre Überlastung oder Verletzung äußert sich als Verspannung (Hypertonus), Muskelkater, Bewegungseinschränkung, Berührungsempfindlichkeit (Tender), Muskelfaser oder -bündelrisse, Tendovaginitis, Tendinitis, Periostitis, Bursitis, Sehnenverletzungen, Arthritis bis vorzeitige Arthrose sowie einer regionalen Sympathikotonie. Der Schmerz warnt und schützt uns vor weiterer Überlastung. Dies wird durch eine sehr hohe myofasziale Nozizeptorendichte ermöglicht. Schmerzunterdrückung durch Spritzen oder Medikamente sind meist die erste Therapie - Operationen häufig nicht die letzte. Ein Großteil dieser Behandlungen betrifft nicht die Ursache der Problematik, sondern lediglich die Symptome. An dieser Stelle setzt die Triggerpunkttherapie ein und sucht nach den Ursachen des Schmerzes.  Jeder myofasziale Triggerpunkt erzeugt auf der Haut ein charakteristisches Schmerzmuster, die häufigsten sind auf Schmerztafeln abgebildet.
Durch eine gezielte Anamnese, das charakteristische Schmerzmuster, eine gezielte regionale neuro-muskulo-skelettale Differentialdiagnostik werden Sie in die Lage versetzt, den Auslöser (=englisch Trigger) zu finden und gezielt zu behandeln. Auch das Erkennen der Ursache (Causa) und deren vielschichtig unterhaltende (perpetuierende) Faktoren werden vermittelt.
Danach können Sie mit dem Patienten optimale Bewältigungsstrategien sowie Alltagsanweisungen erarbeiten.

(UE/FP: 25)

Seminarschwerpunkte: Die häufigsten TP zuerst

  • Grundlagen Teil 1, Geschichte
  • Behandlungskonzept TP 1
  • Unterhaltende Faktoren
  • Praxis: HWS, Schultergürtel, Schultergelenk, Kopfschmerz, HWS-Blockaden, Tinnitus, Schwindel
  • Schulterschmerz, Impingementsyndrom
  • Befund, Dokumentation, Therapie



Investition: 420 €







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