Qigong Fortbildung - Für einen starken Rücken

Termin: 30.03.2019 - 31.03.2019
Seminar-Nr.: 73
Zeiten: Samstag 09:00 -19:30 Uhr, Sonntag 09:00–12:30Uhr
Ort: Hamburg, imPuls Stellwerk
Norderreihe 63
22767 Hamburg
Fachbereiche: Neurologie/Geriatrie, Orthopädie

Kursleitung

Anette Köhler
Magister Philosophie, Atemtherapeutin, Heilpraktikerin, Akupunkteurin, Qigong-Ausbilderin, Buch-Autorin. Seit über 20 Jahren in der Ausbildung für Qigong-Übungsleiter und in einem neurologischen Fachkrankenhaus tätig.

Stark wie ein Tiger, leicht, wie ein Kranich - Bewegungsangebote für die therapeutische Anwendung

Zielgruppe:
Rückenschullehrer, Physiotherapeuten/innen, Ergotherapeuten/innen, Gymnastik-, Sport-, Yoga-, Qigonglehrer/innen, Inhaber einer Übungsleiter-Lizenz. 

Seminarbeschreibung:
Everyday Qigong: Stressbewältigung, Faszientraining, Selbstmassage
Stark wie ein Tiger, leicht, wie ein Kranich? Einfache Qigong-Übungen lassen sich spielerisch in ihr Therapieangebot einbinden. Qigong-Übungen haben ein breit gefächertes Wirkungsspektrum; Rückenstabilisierung, Entspannung, Aufbau von Körperwahrnehmung und Körpergefühl. Sie wirken unterstützend, um Selbststeuerung und Selbstausdruck zu entwickeln. 

Sie erhalten ein Übungsangebot, das auf jede Therapiestunde, auf jede Altersstufe und auf jedes Trainingslevel, aber auch jede Bewegungseinschränkung zugeschnitten werden kann. Wir erlernen kleine Übungseinheiten, die ihr Therapiekonzept bereichern können. Fehlspannungen werden gelockert, der Bewegungsumfang vergrößert, Schmerzen reduziert, die Atmung vertieft. Mit Bewegungs-, und Dehnungsübungen aus dem Qigong trainieren wir auch unser Bindegewebe, die Faszien.

 

In diesem Seminar erlernen wir Übungen, die dem Einsteiger wie auch dem erfahrenen Sportler gleichermaßen Energie geben. Mit sanften Bewegungs-, und Dehnungsübungen trainieren wir unseren ganzen Körper. Mit Atemsequenzen, Ruhe- und Visualisierungsübungen lindern wir Stress und stabilisieren unseren Geist. Durch Akupressur- und Klopfmassage lockern wir Muskeln und regen den Stoffwechsel in den Faszien und Akupressurpunkten an.

 

Sie erlernen ein Trainingsprogramm, das mit wenig Aufwand für Gesundheit und Wohlergehen sorgt. Spannungen und Blockaden auf der Ebene der Energie-Leitbahnen und Faszien werden gelöst. Das Training ist eine Ergänzung für alle Therapeuten, egal ob in der Reha oder in einer Praxis.  (UE/FP16)

 

Ihr persönlicher Nutzen aus dem Workshop:

 

  • Gelassenheit, Motivation und mehr Energie (Stressbewältigungskompetenz stärken)
    Infos über Qigong, Atemübungen und chinesische Medizin
  • praktische Bewegungsübungen für ihre Arbeit
  • Übungen für Menschen mit Einschränkungen und schweren Erkrankungen
  • Entspannungs-Programm für das tägliche Üben in Eigenregie

 

 Die Ebene der Alltagsbewegungen

Ziele von Qigong und Tai-Chi sind unter anderen ein verbessertes Körper- und Bewegungsgefühl zu entwickeln. Das Training des Körpergefühls ist wichtig, wenn man mit dem Defizit von Kraft und Koordination seine Alltagsbewegungen aussteuern will. (Quelle …) Die Patienten werden immer wieder angeregt, eigene (Atem)- Bewegungsräume zu finden und damit zum selbstständigen Handeln zu kommen

Kohärez vom Selbst

Mithilfe von Qigong und Atemübungen sprechen wir auch unser Körpergedächtnis an. Chronisch Kranke müssen emotionale Schwierigkeiten, wie Angst und Depression durchlaufen, die damit zusammenhängen, dass Verluste bestimmter Fähigkeiten verloren gehen und sich abschwächen. 

Die Angst, sich nicht mehr kontrollieren zu können spielt bei unseren Patienten eine große Rolle. Hier setzt auch die Atemtherapie im Hause an. Die Fähigkeit präsent zu atmen und seine Atemtiefe mit Voranschreiten des Trainings zunehmend zu steuern, lässt sich in allen Lebenslagen wieder neu einüben. Oft hilft es, den Patienten an seine Atmung zu erinnern, ihn in einer sich vertiefenden Atmung hinein zu begleiten damit er eine gesteigerte Empfindung der Selbstkontrolle erlangt. Patienten sprechen das auch oft im Rahmen der Therapie aus und empfinden große Entlastung. 

 

Ängste, emotionale Überreaktionen, Panikattacken oder Depressionen haben eine körperliche Seite. Atmen wir ruhig, so verschwindet Angst so gut wie immer. Unser Körper besitzt ein Gedächtnis dafür, dass wir Angstzustände mit einer ruhigen Atmung aussteuern können. Besonders Patienten, die einen schweren und in jungen Jahren beginnenden Krankheitsverlauf durchlaufen müssen sind dankbar für diese Übungen. Insofern kann die Atemtherapie mit ihren eher stillen Übungen auch eine Stütze sein, um die ich ständig wechselnde körperliche Identität im Leben mit der chronischen Krankheit auszusteuern.

 

 Investition: 310€

 







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