Hochsensibilität in Therapie und Coaching

Termin: 12.03.2022 - 13.03.2022
Seminar-Nr.: 218/22
Zeiten: Sa 10.00 - 17.00 Uhr
So 10.00 - 17.00 Uhr
Ort: Hamburg, imPuls Stellwerk
Norderreihe 63
22767 Hamburg
Fachbereiche: Pädiatrie, Psychiatrie, Fachübergreifend, Ganzheitlich

Kursleitung

Manuela Meier

Sensitive Coach- Coaching für Hochsensible, Systemische Beratung und Aufstellungsarbeit, NLP Master DVNLP, Ernährungstrainerin BSA, Fachkraft für Stressmanagement IHK, lizenzierte Trainerin des smovey-Vibrationstrainings, arbeitet selbstständig in eigener Praxis „Coaching mit Herz“


Zielgruppe:

alle Interessierten, Therapeut*innen, Erzieher*innen, Berater*innen und Coaches


Seminarbeschreibung:

Die Begriffe Hochsensibilität/Hochsensitivität wurden Ende der 90er Jahre von der amerikanischen Psychologin Dr. Elaine Aron geprägt. Nach Jahren der Forschung beschreibt Sie damit 15-20% aller Menschen, mit einer überaus hohen Wahrnehmungsfähigkeit meistens in mehreren Sinneskanälen und der komplexen Verarbeitung aller einströmender Eindrücke und Reize. Neurobiologische Beobachtungen deuten darauf hin, dass die gesteigerte Wahrnehmung nichts mit der Fähigkeit der Sinnesorgane an sich, sondern mit der Weiterverarbeitung der Sinneswahrnehmung zu tun hat. Es zeichnet sich ab, dass dabei die Gehirnregion des Thalamus eine besondere Bedeutung inne hat. Dem hochsensiblen Menschen scheint eine Filterung zu fehlen, so dass auch vermeintlich unbedeutende Reize in übergeordnete Gehirnzentren weitergeleitet und sowohl bewusst als auch unbewusst weiterverarbeitet werden.

Die Hochsensibilität ist keine Krankheit und bedarf keiner Diagnose! Allerdings ist dieses Persönlichkeitsmerkmal mit der Neigung zu erhöhter Stressbelastung verbunden. Durch die fehlende Filterung kann es schnell zu Überreizung und Überforderung des Nervensystems kommen mit diversen Herausforderungen im Alltag. Die Erkenntnis und das Verständnis um seine „Eigenart“ (oder die seines hochsensiblen Kindes) ist Voraussetzung um einen gesunden Umgang damit zu pflegen. Erst wenn die Hochsensibilität ins Bewusstsein integriert ist, können auch die positiven Aspekte dieses Phänomens gelebt werden und zu einer stabilen und selbstbewussten Persönlichkeit führen.

Im Seminar werden die Merkmale der Hochsensibilität aufgezeigt und die damit verbundenen Herausforderungen und Bedürfnisse. Wir betrachten dieses „Phänomen“ aus neurologischer Sicht und es wird eine Abgrenzung zu Krankheitsbildern gezogen. Therapeut*innen, „Lehrende und Erziehende“ und Coaches bekommen Strategien und Tipps vermittelt, um eine unterstützende und erfolgreiche Arbeit für und mit hochsensiblen KlientenErwachsene und Kinderleisten zu können.

In den „helfenden Berufen“ finden sich überdurchschnittlich häufig hochsensible Menschen! Die hohen Anforderungen in den sozialen und therapeutischen Arbeitsfeldern belasten heute viele Menschen und führen gerade bei den Hochsensiblen häufig zu ständiger Überforderung und enden nicht selten im Burnout oder in einer Depression. Auch hier bietet das Seminar Unterstützung durch Aufklärung, bewährten Übungen und wertvollen Tipps als „Hilfe zur Selbsthilfe“ für hochsensible Therapeut*innen und Coaches


Seminarschwerpunkte:

  • Hochsensibilität ein „Phänomen“ erklären und verstehen
  • Hochsensibilität Typische Merkmale und Charaktereigenschaften
  • Hochsensibilität Typische Bedürfnisse und Herausforderungen
  • Hochsensibilität Ähnlichkeiten, Unterschiede, Individualität
  • Hochsensibilität und die Abgrenzung zu Krankheitsbildern
  • Der hochsensible Patient/Klient in der Praxis
  • Der hochsensible Therapeut/Coach: Gesundheit, Selbstfürsorge und Erfolg
  • Angebote & Tipps: Bücher, Coaching, Gruppen, Elternberatung, Seminare, Reisen…

UE/FP: 16

Investition: 300 €






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