Grundlagen der Psychotraumatologie und Traumatherapie

Termin: 18.05.2019 - 19.05.2019
Seminar-Nr.: 129
Zeiten: Samstag 09.30 – 17.30 Uhr,
Sonntag 09.30 – 17.30 Uhr
Ort: Hamburg, imPuls Stellwerk
Norderreihe 63
22767 Hamburg
Fachbereiche: Psychiatrie

Kursleitung

Angelika Batzakidis
Therapeutin für Traumatologie & Traumatherapie (zpTn / v. DeGPT anerk.)EMDR Therapeutin (VDH und DGMT anerk.) analy. Kunsttherapeutin (DFKGT) / Dipl. Künstlerin, Mitglied im Verband des DFKGTHeilerlaubnis: Heilpraktikerin für Psychotherapie, tätig in eigener Praxis seit 2012, tätig in einer Gemeinschaftspraxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie/ Psychotherapie seit 2012Fachreferentin für Traumatologie, Traumberatung & Traumapädagogie

 

Seminarbeschreibung:

Grundlagen der Psychotraumatologie und Traumatherapie


Das

Weiterbildungsangebot richtet sich an Ergotherapeut/-innen und andere

Interessierte aus psychosozialen Berufsfeldern, die sich für ihre

berufliche Praxis weiter fortbilden möchten. Sie erlernen fundierte

fachliche und methodische Grundkenntnisse in der Arbeit mit

traumatisierten Menschen sowie die Vermittlung handlungsorientierter und

themenspezifischer Interventionsmöglichkeiten. Neue Erkenntnisse in der

Hirnforschung und der Psychotraumatologie zeigen, dass viele Störungen

einen traumatischen Hintergrund haben. Die erworbenen Kenntnisse

befähigen sie nach Abschluss der Weiterbildung Sicherheit in der Arbeit

mit traumatisierten Patient/-innen zu erhalten. Die Übertragung der

Inhalte auf die Berufspraxis ermöglicht ein individuelles

Handlungskonzept, in dem die besonderen Bedürfnisse von traumatisierten

Menschen im Rahmen der therapeutischen Arbeit Berücksichtigung finden

und interdisziplinäre Kooperation mit anderen Gesundheitsberufen

unterstützt. (UE/FP16)

Modul 1:
Einführung in die Psychotraumatologie und Traumatherapie

 

 

  • Definition des Begriffs „Trauma“
  • Neurophysiologie von Stress- und Traumaverarbeitung
  • Neuroplastizität
  • Traumadefinition und Typologie von Traumatisierungen (ICD 10)
  • PTBS Symptomatik
  • Symptomüberschneidungen und Komorbiditäten
  • Einfluss von Bindungsfähigkeit und Bindungstraumata
  • Erste Hilfe bei Akuttraumatisierungen
  • Notfall- und Krisenintervention
  • Psychoeducation


Modul 2  Teil 1: Grundlagen der Traumatherapie

  • Planung der Behandlung
  • Einführung in das 4-Phasenmodell
  • Bedeutung der Stabilisierungsphase
  • Kennlernen von Ressourcen- und Stabilisierungstechniken
  • Distanzierung von belastenden Erlebnissen
  • Imaginations- und Atemübungen
  • Einsatz von kreativen Techniken
  • Innere Kindarbeit
  • Selbsterfahrung


Teil 2: Selbstfürsorge und Psychohygiene

  • Psychische Belastungen durch die Arbeit mit traumatisierten Menschen
  • Berufsrisiken Burnout und Sekundäre Traumatisierung
  • Trauma spezifische Übertragungs- und Gegenübertragunsmuster
  • Entlastungsstrategien und Abgrenzungstechniken zur Prophylaxe!

 


Zielsetzung und Lernansatz

In

dieser Fortbildung erhalten die Teilnehmer/-innen gebündelt

theoretische Grundlagen der Psychotraumatologie und praktische

Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit traumatisierten Menschen. Die

theoretisch vermittelten Grundkenntnisse werden durch beispielhafte

Fälle aus der beruflichen Praxis begleitet.

Im Seminar wird in

einem Wechsel von theoretischen Impulsen, Praxisreflexion,

Selbsterfahrung, Präsentationen zur Theorievermittlung, Kleingruppen und

Einzelreflexion gearbeitet.

Investition:320€

 

 







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