Grundlagen der Psychotraumatologie und Traumatherapie

Ort: Hamburg, imPuls Stellwerk
Norderreihe 63
22767 Hamburg
Fachbereiche: Psychiatrie

Kursleitung

Angelika Batzakidis
Therapeutin für Traumatologie & Traumatherapie (zpTn / v. DeGPT anerk.)EMDR Therapeutin (VDH und DGMT anerk.) analy. Kunsttherapeutin (DFKGT) / Dipl. Künstlerin, Mitglied im Verband des DFKGTHeilerlaubnis: Heilpraktikerin für Psychotherapie, tätig in eigener Praxis seit 2012, tätig in einer Gemeinschaftspraxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie/ Psychotherapie seit 2012Fachreferentin für Traumatologie, Traumberatung & Traumapädagogie

Seminar Psychotraumatologie und Traumatherapie

Das Weiterbildungsangebot richtet sich an Ergotherapeut/-innen und andere Interessierte aus psychosozialen Berufsfeldern, die sich für ihre berufliche Praxis weiter fortbilden möchten. Sie erlernen fundierte fachliche und methodische Grundkenntnisse in der Arbeit mit traumatisierten Menschen sowie die Vermittlung handlungsorientierter und themenspezifischer Interventionsmöglichkeiten.

Neue Erkenntnisse in der Hirnforschung und der Psychotraumatologie zeigen, dass viele Störungen einen traumatischen Hintergrund haben. Die erworbenen Kenntnisse befähigen sie nach Abschluss der Weiterbildung Sicherheit in der Arbeit mit traumatisierten Patient/-innen zu erhalten.

Die Übertragung der Inhalte auf die Berufspraxis ermöglicht ein individuelles Handlungskonzept, in dem die besonderen Bedürfnisse von traumatisierten Menschen im Rahmen der therapeutischen Arbeit Berücksichtigung finden und interdisziplinäre Kooperation mit anderen Gesundheitsberufen unterstützt.

(UE/FP16)

Modul 1: Einführung in die Psychotraumatologie und Traumatherapie

  • Definition des Begriffs „Trauma“
  • Neurophysiologie von Stress- und Traumaverarbeitung
  • Neuroplastizität
  • Traumadefinition und Typologie von Traumatisierungen (ICD 10)
  • PTBS Symptomatik
  • Symptomüberschneidungen und Komorbiditäten
  • Einfluss von Bindungsfähigkeit und Bindungstraumata
  • Erste Hilfe bei Akuttraumatisierungen
  • Notfall- und Krisenintervention
  • Psychoeducation


Modul 2
  Teil 1: Grundlagen der Traumatherapie

  • Planung der Behandlung
  • Einführung in das 4-Phasenmodell
  • Bedeutung der Stabilisierungsphase
  • Kennlernen von Ressourcen- und Stabilisierungstechniken
  • Distanzierung von belastenden Erlebnissen
  • Imaginations- und Atemübungen
  • Einsatz von kreativen Techniken
  • Innere Kindarbeit
  • Selbsterfahrung


Teil 2: Selbstfürsorge und Psychohygiene

  • Psychische Belastungen durch die Arbeit mit traumatisierten Menschen
  • Berufsrisiken Burnout und Sekundäre Traumatisierung
  • Trauma spezifische Übertragungs- und Gegenübertragunsmuster
  • Entlastungsstrategien und Abgrenzungstechniken zur Prophylaxe!

Zielsetzung und Lernansatz
In dieser Fortbildung erhalten die Teilnehmer/-innen gebündelt theoretische Grundlagen der Psychotraumatologie und praktische Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit traumatisierten Menschen. 

Die theoretisch vermittelten Grundkenntnisse werden durch beispielhafte Fälle aus der beruflichen Praxis begleitet. 

Im Seminar wird in einem Wechsel von theoretischen Impulsen, Praxisreflexion, Selbsterfahrung, Präsentationen zur Theorievermittlung, Kleingruppen und Einzelreflexion gearbeitet.

Investition:320€

 

 







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