Ausbildung zur körper- und emotionsfokussierten Aufstellungsarbeit für die systemische Beratung und Therapie (fünfteilig) 2018 - 2019

Termin: 01.11.2018 - 04.11.2018
Seminar-Nr.: 109
Zeiten: Donnerstag - Samstag 9.00 - 19.00 Uhr Sonntag 9.00 - 17.00 Uhr
Ort: Hamburg, imPuls Stellwerk
Norderreihe 63
22767 Hamburg
Fachbereiche: Neurologie/Geriatrie, Pädiatrie, Psychiatrie, Fachübergreifend, Kommunikation, Ganzheitlich

Kursleitung

Elke Christiane Post
Ergotherapeutin seit 1986, profilax®-Modell-Begründerin und profilax®-Mentorin, NLP-Lehrtrainerin (DVNLP), Ausbildung zur Aufstellungsarbeit, selbstständig in eigener Praxis, Autorin, Lehrtherapeutin und Supervisorin, spirituelle und schamanische Heilweisen

Meike Wolf
Ergotherapeutin seit 1998, Schwerpunkt Neurologie und Psychiatrie, profilax®-Lehrtrainerin, Reiki-Lehrmeisterin, NLP-Practitioner (DVNLP), Entspannungstechniken, Psychomotorik und Sensorische Integration.



Aufstellungsarbeit-Ausbildung in Hamburg 2018/2019

Teil 1: 01.11. - 04.11.2018 (kann auch separat als Basiskurs gebucht werden)
Teil 2: 09.02. - 10.02.2019
Teil 3: 11.04. - 14.04.2019
Teil 4: 06.09. - 08.09.2019
Teil 5: 15.11. - 17.11.2019


Zielgruppe:
Therapeuten, Berater, Coaches, Heilpraktiker, Ärzte und alle Interessierte

Seminarbeschreibung:

Diese praktisch orientierte Ausbildung ist für alle o.g. eine umfassende Möglichkeit, an die verschiedenen Arten der Aufstellungsarbeit herangeführt zu werden und diese nach der Ausbildung eigenverantwortlich in der Einzel-, Gruppen oder Paartherapie in ihre bestehende Arbeit zu integrieren.

Die TeilnehmerInnen können selbst entscheiden, ob die Ausbildung nur dem Erkennen von Beziehungsstrukturen dienen soll oder ob sie tiefgehende Heilungsprozesse bei ihren Klienten als biografischen oder auch phänomenologischen Ansatz in Gang bringen möchten.
Als Basis und Orientierung der Thematik dient das von der Referentin entwickelte profilax®-Modell. Dort, wo sich bisher Grenzen in der Therapie gezeigt haben, ergeben sich durch die systemische Betrachtung Weite, Klarheit, Gelassenheit und Mitgefühl. Der systemische Ansatz in der therapeutischen Arbeit kann somit schneller und ursächlicher zum Erfolg führen und ermöglicht tiefe Zufriedenheit für den Klienten und den therapeutischen Begleiter.
Systemische Verstrickungen zeigen sich in Krankheiten, Problemen, Störungen. Durch die systemische Betrachtung und Auflösung kann wirkliche Heilung eingeleitet werden.
Es wird während der Ausbildung kontinuierlich der praktische Bezug zur therapeutischen und beratenden Arbeit hergestellt durch Live-Demos, Fallbeispiele und Videodarstellungen.



Voraussetzung:

Bereitschaft, sich auf sich selbst und andere Menschen einzulassen. Ein sinnvoller und notwendiger Bestandteil der gesamten Ausbildung ist die Beschäftigung mit den eigenen Wurzeln.


UE/FP:
150



Schwerpunkte:

Historische Zusammenfassung systemischer Betrachtungsweisen der Ausbildung von 1940 bis heute
Das profilax®-Modell als Anwendungsmodell in der Aufstellungsarbeit
Erlernen aller gängigen Aufstellungstechniken für die Einzel-, Paar- und Gruppenarbeit
Selbständiges Herstellen von Genogrammen (bildliche Darstellung von  Beziehungsstrukturen) und systemischen Assessments
Selbsterfahrung als Stellvertreter und Beobachter
Selbsterfahrung bei der Aufstellung eigener Themen
Darstellung verschiedenster Fallbeispiele und Transfer der Aufstellungsarbeit in den jeweiligen
   therapeutischen Bereich
Erlernen der unterschiedlichen Aufstellungsarten: Familienaufstellung, System- und
   Organisationsaufstellung, Themenaufstellung (Ziele, Glaubenssätze, Entscheidungskonflikte),
   Symptomaufstellung
Supervision von der Ausbildungsleitung
umfassendes Skript mit ausführlicher Medienempfehlung

 

 



Ziel der Ausbildung:

Ziel unserer Ausbildung ist es, Sie zu befähigen, Beziehungsstrukturen zu erkennen, darzustellen, Verstrickungen zu lösen und Heilung einzuleiten auch in besonders hartnäckigen Fällen.

 

 

Außerdem sind weitere Ziele:

Coachingprozesse professionell systemisch leiten und begleiten zu können, sowohl im freien und privaten Bereich, als auch in Firmen und Organisationen.

 Dazu gehören

  das systemische Leiten von Coachinggesprächen und –prozessen
  Kommunikationspsychologie fürs Coaching
 Systemisches Handwerkszeug:      
     Aufstellungen in der Einzel- und Gruppenarbeit     
      Fragetechniken im Coaching     
      Systemische Regeln und systemisches Verständnis

 Übungen zur Zentrierung, Sammlung und Stressbewältigung
 Erweitern eines Kompetenz-Methodenkoffers
 Rollenklarheit: Haltung und Aufgaben des Coaches für erfolgreiches Arbeiten
 Einen geschärften Blick für zwischenmenschliche Dynamiken gewinnen und konstruktiv damit umgehen
 Erweiterung sozialer und kommunikativer Fähigkeiten
 Professionelle Gestaltung von Arbeitsbeziehungen und –kontexten
 Mehr Klarheit im eigenen Denken und Handeln

Sie durchlaufen in dem Ausbildungsjahr einen individuellen Lernprozess, der an Ihren eigenen Zielen ausgerichtet ist. Sie nutzen die feste Gruppe als Übungsfeld, um von Beginn an auch selber in der Coachrolle aktiv zu werden. In kleinen Lernschritten üben Sie unter Supervision das Aufstellen von Systemen und trainieren systemische Coachingtools in Gesprächen. Neben theoretischen Inputs lernen Sie vor allem an praktischen Demonstrationen und Übungen der Ausbilder, sowie durch die nach gelagerten Reflexionen und Feedbacks.

 

Zwischen den Ausbildungsmodulen treffen Sie sich in Peer-Gruppen, um gemeinsam zu üben und Inhalte zu vertiefen.

    
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Aufbau der Ausbildung:


Teil 1 (4 Tage):
Theoretische und praktische Einführung aller bekannten Aufstellungsarten und -techniken
Erlernen aller Grundlagen zur Anwendung von Aufstellungsarbeit
Kennenlernen der Ordnungen der Liebe und die Dynamiken der Urtsprungsfamilie


Teil 2 (2 Tage):
Symptomaufstellung: Der Körper als Ausdruck systemischer Verstrickung. Hintergründe von Krankheit und Leid
Wahrnehmung und Achtsamkeit: die innere Haltung des Aufstellers, Helfen und Begleitung von Klienten
systemische Hintergründe von Krankheiten



Teil 3 (3 Tage):
Psychische und geistige System-Wirkmechanismen und entsprechende Krankheitsbilder
Biografische Aufstellungsarbeit, Heilung des jüngeren Selbst, Bedeutung von     Geschwisterkonstellation, Zwillingsproblematiken, Namensgebung für die systemische Arbeit
systemische Hintergründe von Psychosen, Neurosen und Borderline



Teil 4 (3 Tage):
Energetische Wirkweisen: Das wissende Feld, Leere und Fülle, Krankheiten wie Burnout-Syndrom
Schutz- und Reinigungsrituale, das Thematisieren von Energiespendern und -räubern
Räume energetisieren
Notfallmanagement



Teil 5 (3 Tage):
System- und Organisationsaufstellung, Wirkmechanismen von Arbeitsbeziehungen und Mobbing.    Thema: Arbeitssuche, Glück und Unglück bei der Arbeit Systemische Paar- und Familientherapie. Beziehungsstrukturen erkennen, aufdecken, lösen.
Geistiges Familienaufstellen, Gruppenaufstellung, Dynamiken der Gegenwartsfamilie. Systemische Ansichten zum Thema Glück, Erfolg, Wohlstand.
Schriftliche und praktische Prüfung


Selbsterfahrung, Fallsupervision, Fallbeispiele, Videoanalyse sind bei allen Teilen der Weiterbildung ein bedeutender Bestandteil.

Kostenlose Infoabende:
22.06.2018 in Hamburg, Norderreihe 63 um 20.00 - 21.00 Uhr
21.09.2018 in Hamburg, Norderreihe 63 um 19.00 - 20.00 Uhr

 

 

 

 





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